Schau mal - ein Hundebaby - ist es nicht süß?
Wenn Sie ihren kleinen Welpen das erst mal ausführen, werden Sie diese Worte oft hören. Dann, zu Hause, sitzt vor Ihnen ein kleiner Hund, unsicher, traurig und leise winselnd....! Sie sind nun sein Besitzer; von Tag zu Tag wir er Ihnen mehr vertrauen, ihnen viel liebe schenken und gern auf Sie hören........oder auch nicht.
Auf jeden Fall wird er sich Ihnen schon nach kurzer Zeit bedingungslos anvertrauen wollen und versuchen, Ihnen jede Empfindung von den Augen abzulesen.
Was ist das eigentlich für ein Lebewesen - so ein Hund?????
Alle Hunderassen, so verschieden sie sich heute auch darstellen, haben einen Urahn, den Wolf. In jedem Hund steckt auch heute noch ein nicht unbeträchtlicher Anteil dieses Urahns. Das trifft auf seine Verhaltensweisen ebenso zu, wie auf die Auswirkungen einer artgerechten Ernährung. Sie sollten sich dessen immer Bewußt sein, daß Sie nun die Verantwortung für einen kleinen Wolf übernommen haben.
Somit ist der Hund ein Vertreter aus der Ordnung der Kanivoren - der Fleischfresser.
Die Natur hat dabei vorgesehen, daß Wolf das ganze Beutetier frißt und nicht nur das Fleisch.
Durch das Skelett erhält er Calcium. Das Blut liefert Natrium, die Organe fettlösliche Vitamine, Darm und Darminhalt wasserlösliche Vitamine und Ballaststoffe, während das Fett essentielle Fettsäuren beiträgt.
Durchlebt der Wolf eine Notzeit, so ist er bereit, sich von Würmern, Gräsern, Früchten, Blättern und Exkrementen anderer Tiere zu ernähren.
Ein Ernährungsfachmann erwähnte dazu etwas interessantes.: "Würde der Wolf eine Kuh reißen, so wäre der Bereich Magen und Darm - mit dem jeweiligen Inhalt- stets als erstes auf der Speisekarte".
Das bedeutet, daß der Wolf, auf die vorverdauten Pflanzenteile besonderen wert legt, weil er die hier enthaltenen Nährstoffe benötigt. Die Kürze des Darms läßt beim Wolf, also auch beim Hund, nur ein "zu Ende verdauen" der pflanzlichen Inhaltsstoffe zu. Das zeigt dem Ernährer des Hundes - also Ihnen -, daß der Hund eine andere Verdauung hat, als der Mensch. Vorverdaute Pflanzenteile kann man leider nicht in eigenregie herstellen. Sie sollten also das "Kochen" (die Herstellung) lieber den Ernährungsprofis überlassen.
Ein Wolf kann nicht jeden Tag Beute machen. Die Natur hat ihm die Fähigkeit verliehen "auf Vorrat" zu fressen. Diese Fähigkeit hat Ihr Hund geerbt. Der Magen Ihres Hundes kann bis zu 10% seines Körpergewichtes in ausgeweiteter Form aufnehmen. Da er von Ihnen aber jeden Tag gefüttert wird, liegt das artgerechte Fassungsvermögende Hundemagens bei etwa 1 - 1,5 % seines Körpergewichtes.
Achten Sie daher immer auf die Verwertung der Hundenahrung! Der tägliche Kotabsatz ist der beste Indikator dafür, ob es dem Tier gut geht.Wie abwechslungsreich sollte Hundenahrung sein?
Sie ist nicht vergleichbar mit der des Menschen, denn wir schätzen und lieben abwechslungsreiche Nahrung die uns gut bekommt. Für den Hund allerdings löst die Futterumstellung eine Stresssituation im gesamten Stoffwechsel aus und führt zu unliebsamen Belastungen. Dieser muß sich nämlich auf veränderte Wertigkeiten und Energieträger neu einstellen. Der Kotabsatz gibt hier wieder eine Auskunft...! In der Hundenahrung gilt der Grundsatz:Nicht Abwechslung, sondern Vielseitigkeit ist gefragt!
Die Zusammensetzung der Rohwaren und das richtige Verhältnis von Fleisch, hochwertigen Innereien im Verbindung mit ausgesuchten und aufgeschlossenen Pflanzenteilen - das alles ergibt eine gesunde Hundeernährung!Wie und wie oft soll der Kleine gefüttert werden?
Im Alter von der 6. Bis zur 9. Lebenswoche spricht man von Saug- bzw. Absetzwelpen, ab den 3. Bis zum 9. Lebensmonat dann vom Junghund. Ab der 3. oder der 4. Lebenswoche kann der Welpe bereits an milchfremde Nahrung gewöhnt werden. In den nachfolgenden 6 Wochen geben Sie ihm eingeweichtes Belcando - Puppy - Trockenfutter welches sich bei uns bestens bewährt hat. (die Wassertemperatur sollte bei ca. 35 C liegen)
Viele erfahrene Züchter geben ihrer Hündin während der "Säugephase" ebenfalls ein Puppytrockenfutter, um den erhöhten Nährstoffbedarf des Tieres zu decken. Die Welpen gehen so automatisch mit an das Futter und werden an diese sinnvolle und effektive Form der Hundeernährung gewöhnt. In der ersten Zeit der Zufütterung und Absetzphase (ab der 6. Woche) sollte die tägliche Ration auf 5 Mahlzeiten verteilt, um ganz allmählich bis zum 9. Monat auf zwei Mahlzeiten reduziert zu werden. Bis zum 6. oder 7. Monat verwenden wir Belcando Junior. Dann bis etwa 12. Lebensmonat Belcando Dinner um dann auf Belcando Premium als normales Erhaltungsfutter umzustellen.
Es geht nicht darum, Ihren kleinen Hund "zu ernähren" vielmehr darum, das er eine gesunde artgerechte Nahrung erhält und diese auch verwerten kann.
Die Entscheidung, was eine artgerechte Ernährung für Ihren Hund beinhalten sollte, treffen Sie am besten mit dem Kopf, - nicht gefühlsmäßig!
Sollten Sie sich auch für unser Belcando interessieren, können Sie mich unter kobold-westie@web.de oder 0179/2564838 erreichen.
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